Wer ist die Baba Jaga?

Die Baba Jaga ist die Waldfrau, die Hexe, die weise Frau und die Frau Holle in den osteuropäischen Märchen. Die Baba Jaga wird auch als die alte und weise Frau der dreifaltigen Muttergöttin assoziiert, bestehend aus Jungfrau, Mutter und altes Weib. Als Muttergöttin ist sie Hüterin über Leben und Tod.
Von der modernen Sichtweise her, wird sie als Kräuterfrau und Heilerin mit Zauberkräften gesehen.
Im Mittelalter begann das Christentum die heidnischen Sagen und einige deren Figuren, unter anderem auch die Baba Jaga, abzuwerten. Daraufhin wurde aus der machtvollen, klugen Alten eine böse und unheimliche Frau.
Die Geschichten beschreiben die Baba Jaga einerseits als eine magere und hässliche alte Hexe mit eisernen Zähnen, die im Wald lebt. Sie isst Menschen und dekoriert ihren Gartenzaun mit deren Schädeln.
Andererseits tritt sie auch als helfende Gestalt auf, die gute Ratschläge erteilt oder kostbare Geschenke macht und wohnt in einer Hütte, die auf Hühnerbeinen steht.

 

 

Die Schneiderstube Baba Jaga

Baba Jaga
Die Waldfrau der Schneiderstube, nennt sich mit weltlichem Namen Birgit Jakubzik und ein Teil ihrer Ahnenwurzeln stammen aus dem Baltikum. 1968 geboren, verbrachte sie seit ihrer Kindheit viel Zeit draußen in der Natur und im Wald.

Schon als Kind nähte sie von Hand, für ihre Puppen, Kleider aus Stoffresten ihrer Mutter, die in jungen Jahren ebenfalls als Schniederin gearbeitet hatte. Im frühen Jugendalter begann die Baba Jaga für sich selbst ausgefallene Kleidungsstücke zu zaubern und machte so ihre ersten Erfahrungen an der Nähmaschine. Nach der Schulzeit folgte die handwerkliche Ausbildung zur Damenschneiderein, die sie als Jahrgangsbeste abschloss. Ein Schnittkonstruktionslehrgang an der modeschule Müller & Sohn in Düsseldorf erweitere ihre Kenntnisse sehr. Anschließend arbeitete die Baba Jaga einige Jahre in Handwerk und Industrie, in der Änderungsschneiderei und als Musternäherin für Modenschauen.

Die handwerkliche Ausbildung zur Damenschneiderin unterscheidet sich ganz wesentlich mit der Schneiderausbildung in der Industrie.
Im Damenschneiderhandwerk wird vom Entwurf mit der Kundin, über Maßnehmen, Zuschnitt, Anprobe und Abstecken bis hin zur Fertigstellung des Kleidungsstückes, alles im "Zusammenhang" gelernt. Bei der Industrieellen Ausbildung ist die Herstellung in viele einzelne Arbeitsschritte unterteilt und auf spätere Akkordarbeit ausgelegt. Das heißt, das das Kleidungsstück bei der Fertigung nicht in einer Hand bleibt und die Auszubildende die Arbeitsschritte wie sie im Handwerk gelehrt werden nicht vermittelt bekommt. Ebenso ist die Art der Verarbeitung (von z.B. Kragen oder Taschen) eine andere. Die Ausbildung im Damenschneiderhandwerk dauert drei Jahre und wird mit der Prüfung bei der Innung des Bekleidungshandwerks abgeschlossen.

In ihrer frühen Jugendzeit entdeckte sie eine weitere Vorliebe und beschäftigt sich seit dem, zusätzlich zu der Schneiderei, intensiv mit Heilkräutern, indoeuropäischer Mythologie und mit Ethnomedizin. Bei Interesse schauen Sie dazu auf ihre Webseite WaldZauber - Gesundheitsberatung.

Leider konnte sie, aus gesundheitlichen Gründen, nicht im Textilbereich bleiben und sich auf die Meisterprüfung vorbereiten. In den Jahren 1994 bis 1996 absolvierte sie daher eine Umschulung zur technischen Zeichnerin im Maschinenbau, die durch die Berufsgenossenschaft gefördert wurde. Die Fortbildung als CAD-Konstrukteurin kurze Zeit später erweiterte ihren Tätigkeitsbereich. Hier arbeitete sie acht Jahre als CAD-Konstrukteurin bis sie sich wieder der Schneiderei widmen konnte. Die darstellende Geometrie und das technische Zeichen ergänzt ihr Wissen bei der Schnittmusterherstellung sehr.

2004 machte sich die Baba Jaga im Damenschneiderhandwerk selbständig und rief die Schneiderstube Baba Jaga ins Leben. Der Meisterzwang für die Neuanfertigung von Bekleidung war mittlerweile aufgehoben worden. Die gesundheitlichen Einschränkungen konnte sie durch die Selbständigkeit vermeiden und endlich ihre selbstentworfenen und genähten Kleidungsstücke anbieten.
In den Jahren 2005 und 2006 ist sie zusammen mit der Zaubertöpferei auf Mittelaltermärkte und Kunsthandwerkermärkte gefahren, um ihre Modelle anzubieten. Das Marktleben hat sie aufgegeben, doch sie zaubert in ihrer Stube immer noch Ihr Traumkleid und repariert, wie von Zauberhand, Ihre Lieblingshosen.

Das Nähen hat ebenso wie das Weben und Spinnen einen besonderen innewohnenden Zauber.
Auf diese besondere Art und Weise erhält die Trägerin mit ihrem Traumkleid ihren ganz besonderen Reiz, und ihre ganz besondere zauberhafte Ausstrahlung zum Verzaubern und Bezaubern ...
Aber auch gegen schwarzen Zauber und faulen Zauber gibt es bei der Baba Jaga einen Gegenzauber in Form von bestimmten Gewandungen, Hüten und mehr ...

Ihre Kunden und Kundinnen schätzen die freundliche und kompetente Beratung, Baba Jaga´s Ideen und Phantasie ein neues Kleidungsstück zu kreieren oder Reparaturen wie durch Zauberhand so unauffällig wie möglich aussehen zu lassen. Ebenso sehr schätzen sie die hochwertige Qualität ihrer Arbeit und das Einhalten der Termine und Vereinbarungen.

Habe ich Ihr Interesse und Ihre Inspiration geweckt?
Dann schauen Sie doch mal bei der Waldfrau rein, sie freut sich auf Sie!

 

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